Satzung

Satzung
des Vereins „Religion und mehr“ e.V.
§ 1 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins „Religion und mehr“ ist die Förderung des religiösen Miteinanders. Insbesondere sollen interreligiöse Gottesdienste und Veranstaltungen, das Gebet und die Spiritualität mit Menschen verschiedener Religionen und das Anbieten von religiösen Schriften, die sich mit verschiedenen Religionen und deren Bräuche beschäftigen, gefördert werden. Insbesondere soll auch der Gebetsladen in Biberach, Hindenburgstrasse 22, betrieben werden als Gebetsraum, Treffpunkt und als Kontaktebene. Durch das religiöse Vernetzen soll die Integration gefördert werden.
§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
(1) Der Verein führt den Namen „Religion und mehr‟. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung im Vereinsregister führt er den Zusatz e.V.
(2) Sitz des Vereins ist Biberach.
(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke‟ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung enthaltenen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in dieser Eigenschaft keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins oder eine Gewinnbeteiligung.
(3) Keine Person darf durch dem Zweck der Körperschaft fremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die Interesse an der Verwirklichung der Vereinszwecke hat. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand in schriftlicher Form.
(2) Die Mitgliedschaft endet
2.1.    durch Austritt, der nur schriftlich mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres         gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann,
2.2.    durch Ausschließung aus wichtigem Grund, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erfolgen kann; als wichtiger Grund ist es insbesondere anzusehen, wenn ein Mitglied für zwei aufeinander folgende Jahre seinen Mitgliedsbeitrag trotz Mahnung nicht geleistet hat.
§ 5 Mitgliedsbeitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung für das jeweils folgende Jahr festgelegt. Für das erste, nicht vollständige Geschäftsjahr kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Mitgliedsbeitrag festlegen.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1.      die Mitgliederversammlung
2.      der Vorstand.
§ 7 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich im ersten Kalendervierteljahr abzuhalten. Sie beschließt  über
1.      Satzungsänderungen,
2.      die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlastung,
3.      die Höhe der Mitgliedsbeiträge,
4.      die Ausschließung eines Mitglieds,
5.      die Auflösung des Vereins,
6.    sonstige wichtige Angelegenheiten zur Erreichung des Vereinszwecks, insbesondere Eingehen einer Verpflichtung über einen Betrag von mehr als 1.000 € oder Eingehen von Verpflichtungen über einen Betrag von mehr als 20.000 € pro Geschäftsjahr.
(2) Der Vorstand beruft mit einer Frist von 2 Wochen die Mitgliederversammlung ein durch Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins unter Angabe von Ort und Datum sowie der Tagesordnung.
(3) Beschlüsse werden mit der Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder gefasst, sofern dies in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks oder Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von mindestens ¾ der Stimmen der erschienenen Mitglieder. Über die Art der Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung. Wahlen erfolgen jedoch schriftlich durch Stimmzettel, wenn nicht die Mitgliederversammlung einstimmig eine offene Wahl billigt.
Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.
§ 8 Vorstand des Vereins
(1) Der Vorstand besteht aus dem Ersten Vorsitzenden, dem Zweiten Vorsitzenden, dem Kassenwart, zwei Beisitzern, sowie dem Schriftführer. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
(2) Der Verein wird durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Erste Vorsitzende oder der Zweite Vorsitzende, vertreten.

(3) Zum Vorstand dürfen nur Vereinsmitglieder gewählt werden.
§ 9 Zuständigkeit des Vorstandes, Beschlussfassung
(1) Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
1.    Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen
2.    Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
3.    Buchführung, Erstellung des Jahresabschlusses, Erledigung aller Aufgaben gemäß     steuerrechtlichen Vorgaben.
(2) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Ersten Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom Zweiten Vorsitzenden in Textform einberufen werden. Es ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder gefasst; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Über gefasste Beschlüsse wird eine Niederschrift gefertigt, die der Sitzungsleiter zu unterschreiben hat. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären; auch in diesem Fall ist eine Niederschrift über den gefassten Beschluss zu fertigen, die vom Ersten Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
§ 10 Auflösung des Vereins
Im Falle der Auflösung des Vereins und bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Stiftung Heimat geben Oggelsbeuren in Oggelsbeuren zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Integration von Flüchtlingen verwenden darf.